Erneuerbare Energie, Solarenergie und Photovoltaik
Wie die Welt wohl 2050 aussieht…

Die Wärme im Inneren der Erde zu nutzen ist das Ziel der Geothermik, denn sie gehört weltweit zu den ergiebigsten und erneuerbaren Energiequellen. Bergarbeiter waren sich schon vor 100 Jahren ganz sicher, dass es im Erdinneren heiß sein muss. Je tiefer man in das Innere der Erde vordringt, desto wärmer wird es. Vulkane und Geysire sind weitere Zeugen für den, nach wissenschaftlichen Berechnungen, 4.000 – 5.000°C heißen Kern der Erde.

Das die Distanz von der Erdoberfläche bis zum Erdinneren-Mittelpunkt (Radius) gute 6.400 km beträgt, ist von keiner besonderen Relevanz; denn nur auf den ersten 10 km, der oberen Erdkruste, findet Energie- und Rohstoffgewinnung statt.

Erdwärme kann aber trotzdem unterschiedlichen Tiefen entnommen werden. Die oberflächennahe Wärme - bis etwa 100 m Tiefe - nutzen erdgekoppelte Wärmepumpen und tiefe Erdsonden. In größeren Tiefen werden die, mancherorts im Gestein vorhandenen, Schichten warmen Wassers durch die hydrothermale Geothermik erschlossen.

Mittels Tiefbohrern konnte man bislang schon in eine Tiefe von 12 km erreichen, jedoch wurden alle weiteren Erkenntnisse über die Verhältnisse in größeren Tiefen  nur indirekt, sprich mittels geophysikalischen Berechnungen, aufgestellt.

Schon vor einigen tausend Jahren machten sie die Menschen die Erdwärme zu nutzen, indem sie in den Erdquellen (auch Thermalquellen genannt) badeten. Im Vordergrund stand jedoch zumeist  Reinigung und Gesundheit, sowie religiöse und spirituelle Zwecke.

Schon die alten Maoris in Neuseeland und die Isländer pflegten verschiedene Badetraditionen in den heißen Thermalquellen. Auch von einigen Indianerstämmen Nordamerikas ist selbiges bekannt.

Kurorte mit Thermalquellen waren in Europa übrigens der Ausgangspunkt für den Übergang zur technischen Nutzung der Erdwärme.


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Eine Antwort

  1. Simon says:

    Danke vielmals für die Info!

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