Erneuerbare Energie, Solarenergie und Photovoltaik
Wie die Welt wohl 2050 aussieht…

Biodiesel  ist ein nachwachsender, ökologischer Treibstoff und kann aus Pflanzenölen, Altspeisefetten  und sonstigen Fetten hergestellt werden.

Durch das zu mischen Von Ethanol wird Biodiesel in seiner Eigenschaft als Treibstoff verbessert, denn das Methanol löst das im Öl enthalte Glyzerin heraus und verbindet sich nicht mit den Fettsäuren des Öls – so entsteht das Fettsäuremethylester. Die gängigsten Öle für die Herstellung von Biosprit sind vor allem, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Altspeisefette und auch tierische Fette.

Als zukünftige Rohstoffe werden auch aber auch Pflanzen in Betracht gezogen, die keinerlei Relevanz als Nahrungsmittel haben, wie z.B. Jatrophaöl und auch Algenöl. Das wiederum heißt aber, das noch mehr Land in Agrarflächen umgewandelt werden muss. (In Südafrika ist Mais das Grundnahrungsmittel für arme Familien und es ethisch betrachtet untragbar, das man diesen Menschen das Land zum überleben weg nimmt.) So setzen Politiker und Forscher nun große Hoffnung in die Gewinnung von Biosprit aus Holzabfall, denn Holz wird in der sogenannten „Biomassen zu Flüssigkeit“ Liquidation hergestellt. Das heißt, Holz wird in dem sogenannten BtL-Verfahren (Biomass to Liquid) erst in Gas umgewandelt und dann zu Ethanol verarbeitet.

Doch Biosprit ist nicht so ökologisch, wie es angepriesen wird. Die Menge an ausgestoßenem CO2 ist fast so hoch wie bei konventionellen Kraftstoffen, die aus fossilen Energieträgern gewonnen werden. In Anbetracht der Tatsache, dass Biosprit über einen niedrigeren Brennwert verfügt und somit weniger Energie liefert, führt dies zwangsweise zu einem höheren Kraftstoffverbrauch. Das wiederum hat zur Folge, dass sogar mehr CO2 als bei der Verbrennung konventioneller Kraftstoffe freigesetzt wird.


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